
Technische Tiefe und therapeutische Wirksamkeit sind zwei vollkommen unterschiedliche Messgrößen – in den Verkaufstexten auf DigiStore24 werden sie trotzdem gern in einen Topf geworfen, und genau dieser Irrtum kostet Interessenten in meinem Radionik-Software-Vergleich regelmäßig die falsche Kaufentscheidung.
Bevor es um Module, Klicks und Modulstunden geht: ein Hinweis zur Transparenz aus meinem Radionik-Software-Vergleich. Dieser Bericht enthält Affiliate-Links; kaufst du über einen Link zum MeineRadionik Premium Videokurs, bekomme ich eine Provision, ohne Aufpreis für dich. Ich bin pensionierter Entwicklungsingenieur, kein Heilpraktiker und kein Arzt – meine Erfahrungen mit MeineRadionik und allem Weiteren hier beruhen auf eigener Dokumentation seit Irenes Fibromyalgie-Diagnose, geschrieben aus einer Ingenieursperspektive auf Gesundheitsfragen, nicht aus einer Heilerperspektive. Radionik ersetzt weder Rheuma-Ambulanz noch Neurologin noch Schmerztherapie; als Selbsthilfe-Werkzeug zur eigenen Beobachtung bei Fibromyalgie mag es taugen, als Behandlung nicht.
Der Irrtum hinter dem Wort „Fortgeschritten"
Der Zusatz „für Fortgeschrittene" weckt bei vielen eine bestimmte Erwartung: mehr Videostunden, mehr Klicks und mehr Fachbegriffe müssten automatisch mehr Wirkung bei der Anwendung bedeuten. Genau das ist der Irrtum, den ich hier geraderücken will – technische Tiefe ist eine Aussage über die Software und ihre Bedienung, nicht über das, was sie bei Fibromyalgie oder anderen chronischen Beschwerden bewirkt.
Ottfried Bömmel, ein Mitlesender aus demselben Radionik-Forum, in dem ich seit einiger Zeit mitlese, hat mir vor Kurzem genau diese Erwartung geschildert: Er wollte wissen, ob sich der höhere Preis des Premium-Kurses lohnt, weil er sich davon eine spürbar bessere Wirkung erhoffte. Sein eigentliches Problem lag aber woanders – er bevorzugt ohnehin PDF-Anleitungen gegenüber Videos, weil ihm bei vierzehn Stunden gesprochenem Text schlicht zu viel Redeanteil dabei ist.
Ich hatte zuerst die Software MeineRadionik installiert. Ein solides Werkzeug, aber die Bedienlogik erschloss sich mir nicht sofort – für eine einfache Inbetriebnahme ohne Anleitung brauchte ich zwölf bis vierzehn Klicks. Wer 32 Jahre lang Lastenhefte für Stellwerke geschrieben hat, akzeptiert das nicht kommentarlos. Deshalb habe ich den MeineRadionik Premium Videokurs nachgekauft.

Was der Premium-Kurs wirklich misst
Ein Ingenieur schaut zuerst auf die Spezifikationen, nicht auf Versprechen. Der Kurs besteht aus zwölf Hauptmodulen plus drei Anhang-Kapiteln, die Gesamtlaufzeit des Videomaterials liegt bei rund 14 Stunden. Bei 197 Euro Kaufpreis ergibt das etwa 14 Euro pro Modulstunde – eine Modulstunden-Rechnung, die ich in einem eigenen Preisvergleich über alle Angebote hinweg noch weiterführe.
Modul eins und zwei vermitteln die Grundlagen und die Interface-Logik, genau der Stoff, der die zwölf bis vierzehn Klicks bis zum ersten Start überhaupt nachvollziehbar macht. Modul vier bis sechs vertiefen die Tiefenanalyse und die Raten-Erstellung – was eine radionische Rate im Detail ausmacht und wie man sie in einer eigenen Datenbank pflegt, bespreche ich an anderer Stelle ausführlicher. Modul acht bis zwölf behandeln konkrete Anwendungsszenarien.
Zum Vergleich: Die Software EasyRadionik kommt mit einem Glossar von nur 34 Einträgen aus. Das reicht für den Einstieg, aber wer verstehen will, warum bestimmte Informationsfelder wie reagieren, braucht mehr Material. Dass die Marktpopularität von MeineRadionik auf DigiStore24 bei 24 Prozent liegt, wundert mich nicht – es ist im Cluster das einzige Material, das den manuellen Konfigurationsaufwand der Software überhaupt rechtfertigt.
Manuelle Konfiguration ist kein Fehler im System
Nicht alles in diesem Kurs hat meine interne Qualitätskontrolle bestanden. Ich bin kein Esoteriker: Sobald jemand über Quantenphysik redet, ohne eine einzige Wellengleichung im Hintergrund zu zeigen, werde ich skeptisch.
Modul drei habe ich nach genau zwölf Minuten frustriert abgebrochen. Die langatmige Passage zur Quantentheorie passte schlicht nicht zu meinen Schaltplan-Logiken; in meinem Register steht dazu nur der Vermerk „Messfehler erster Ordnung – zu viel Theorie-Überbau ohne Evidenz-Anker".
Auch Modul sieben habe ich übersprungen, nach 18 Minuten, weil es mir zu philosophisch wurde. Für die Software-Bedienung selbst brauchte ich keines der beiden Module – für das Verständnis der Grundannahmen dahinter schon eher, auch wenn ich die physikalische Herleitung ablehne.

Mein zentraler Befund nach der Auswertung aller Module: Der manuelle Konfigurationsaufwand bei spezialisierter Software ermöglicht präzisere Eingaben, verlangt dafür aber eine deutlich längere Einarbeitung als eine automatisierte Standardlösung. Das kenne ich aus der Signaltechnik: Ein automatischer Streckenblock ist bequem, aber im Störungsfall musst du wissen, wie man die Weiche von Hand kurbelt.
Der MeineRadionik Premium Videokurs lehrt genau dieses Handkurbeln. Ohne ihn bleibt die Software MeineRadionik für Einsteiger ein Buch mit sieben Siegeln; mit ihm wird nachvollziehbar, wofür die zwölf bis vierzehn Klicks bis zum ersten Start tatsächlich gebraucht werden. Den kompletten Weg von Programmstart bis zum ersten Messwert, den Interface-Workflow im Detail, rechne ich in einem separaten Vergleich der beiden Bedienoberflächen durch.
Wer es einfacher will, greift eher zu EasyRadionik – die Cloud-gegen-Desktop-Frage zwischen den beiden Systemen habe ich dort ausführlicher durchgerechnet, hier würde sie zu weit führen. Wer dagegen volle Kontrolle über die Raten-Erstellung will, kommt an der Tiefe des Premium-Kurses nicht vorbei.
Die eigene Prüfung dokumentieren, nicht die Werbeversprechen
Ruprecht, ein ehemaliger Kollege, hat mich neulich am Telefon gefragt, wie ich neben dem ganzen Modul-Studium noch zur Ruhe komme – er selbst verbringt seine Mittwochvormittage inzwischen lieber im Kanu auf dem Rhein als vor einem Bildschirm.
Vorausgegangen war unter anderem eine multimodale Schmerztherapie, für die Irene sich hatte anmelden lassen: Nach acht Monaten auf der Warteliste kam die Absage, ohne neuen Termin in Aussicht. Solche Lücken im System sind der eigentliche Grund, warum ich überhaupt angefangen habe, alternative Angebote wie ein Abnahmeprotokoll durchzugehen.
Der Anstoß dafür kam nicht aus einem Fachartikel, sondern aus dem Wartezimmer der Rheuma-Ambulanz, beim dritten Termin dort innerhalb eines Jahres, als eine andere Wartende beiläufig den Namen einer Software erwähnte.
Wie ich chronische Beschwerden grundsätzlich dokumentiere, das komplette Protokoll-System hinter dem Register, beschreibe ich ausführlicher in einem eigenen Beitrag. Hier reicht der Hinweis, dass jedes Modul, jeder Abbruch und jede Beobachtung einen eigenen Eintrag bekommt, durchnummeriert wie ein Lastenheft.
Radionik ist nicht Bioresonanz, und der Zahlen-Code ist nicht Radionik
In Foren werden Radionik und Bioresonanz gern in einen Topf geworfen, dabei arbeiten beide nach vollkommen unterschiedlichen Grundannahmen – ein Unterschied, den ich hier nicht weiter auseinandernehme.
Der Zahlen-Code von Rosina Kaiser gehört noch einmal in eine andere Schublade: eine numerische Code-Methode statt einer Software-Rate, ohne messbare Interface-Schnittstellen, weshalb er in meinem Ingenieurs-Vergleich nur als Randnotiz auftaucht. Wer sich für die genauen Unterschiede interessiert, findet sie in meinem Bericht Wie man einen Radionik Kurs für Fortgeschrittene erkennt.
Ob man vor der Software erst den Kurs oder gleich das Programm kaufen sollte, ist übrigens eine eigene Frage, die an anderer Stelle systematisch durchgegangen wird – genauso wie Lizenzmodelle und Update-Rhythmen der beiden kohnlesoft-Programme oder die Mindestanforderungen an den heimischen Rechner. Das würde hier den Rahmen sprengen.

Die Kaufregel für meinen Radionik-Software-Vergleich
Wer nur wissen will, ob Radionik bei Fibromyalgie hilft, bekommt von keinem der drei Angebote eine bessere Antwort als vom anderen – das lässt sich mit einem Modul- und Klick-Vergleich schlicht nicht beantworten, und genau das ist die zweite Lektion hinter dem eingangs beschriebenen Irrtum.
Die einzige Frage, die sich mit meinen Zahlen sauber beantworten lässt, ist, wie viel Kontrolle du über die Bedienung willst. Der MeineRadionik Premium Videokurs beantwortet sie mit zwölf Modulen, rund 14 Stunden Videomaterial und 197 Euro Kaufpreis, macht also etwa 14 Euro pro Modulstunde – für maximale Kontrolle über die Raten-Erstellung bleibt das mein Maßstab in diesem Vergleich.
Irene hat auf die neuen Einträge im Register kürzlich nur kurz geschaut und gefragt, ob das Kapitel zur Interface-Logik jetzt vollständig sei. Mehr nicht – kein Kommentar zu ihrem Tag, keine Bewertung der Software. Für eine belastbare Aussage darüber, was ihr tatsächlich hilft, reichen meine Notizen ohnehin nicht; dafür gibt es zu viele Störgrößen.
Wenn dein Ziel maximale Kontrolle über die radionische Bedienung ist, bleibt der Premium-Kurs meine Empfehlung in diesem Vergleich. Wer stattdessen mit möglichst wenigen Klicks starten will, findet mit der oberflächlicheren EasyRadionik-Variante die passendere Tür – technische Tiefe kaufst du dort aber nicht mit.
MeineRadionik Premium Videokurs
Vorteile
- ✔ Strukturierte Modul-Einteilung mit 12 klaren Lerneinheiten
- ✔ Umfangreiches Videomaterial von rund 14 Stunden Gesamtlaufzeit
- ✔ Erklärt die notwendige manuelle Konfiguration der Software im Detail
- ✔ Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei ca. 14 Euro pro Modulstunde
Nachteile
- ○ Höchster Preis im Cluster mit 197 Euro
- ○ Teilweise langatmige theoretische Passagen (z.B. Modul 3)
- ○ Hohe zeitliche Investition für die Nachbereitung erforderlich